Shareholder Activism in Japan and Beyond

Autor/innen

Hiroshi Oda (Hrsg.)
Harald Baum (Hrsg.)

Zusammenfassung

Das System der Corporate Governance hat in den letzten zehn Jahren in vielen großen Rechtsordnungen erhebliche Veränderungen erfahren. Auf dem europäischen Kontinent und in Japan ist das System der stabilen Beteiligungsverhältnisse inzwischen weitgehend verschwunden. Ähnlich wie in den USA beteiligen sich Investmentfonds inzwischen auch in diesen Ländern aktiver an der Unternehmensführung börsennotierter Gesellschaften. Aktionärsaktivismus ist somit heute in allen großen Volkswirtschaften ein relevanter Faktor. Insbesondere in Japan ist die Tätigkeit von aktiven Fonds seit Ende der 2010er Jahre auffällig geworden. Eine Reihe von Streitigkeiten zwischen solchen Fonds, Zielunternehmen und deren Aktionären hat die japanischen Gerichte erreicht.

Theoretisch wirkt sich Aktionärsaktivismus positiv auf die Unternehmensführung aus, indem er den Unternehmenswert steigert, was sich in höheren Aktienkursen widerspiegelt. Gleichzeitig kann er jedoch zu „Short-termism“ führen und die langfristige Strategie von Unternehmen beeinträchtigen. Die in diesem Band versammelten Beiträge untersuchen die aktuelle Situation in Japan aus einer vergleichenden Perspektive mit dem Ziel, eine optimale regulatorische Strategie auf der Grundlage der Erfahrungen in den ausgewählten Rechtsordnungen aufzuzeigen.

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Veröffentlicht

21 Mai 2026

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