Some Recent Cases of Shareholder Activism in Japan

Autor/innen

Ryo Okubo

Zusammenfassung

Japan rangiert mittlerweile weltweit an zweiter Stelle, was den Aktionärsaktivismus angeht. Die jüngsten gesetzlichen und Corporate-Governance Reformen als auch die Existenz von dauerhaft unterbewerteten Unternehmen – gekennzeichnet durch ein niedriges Kurs-Buchwert-Verhältnis (PBR) und verstärkt durch einen schwachen Yen – sowie der wachsende Einfluss institutioneller Anleger und Stimmrechtsberater haben sowohl globale als auch inländische Aktivisten beflügelt.

In diesem Beitrag veranschaulichen vier Fallstudien, wie die jüngsten Aktivitäten Fusionen und Übernahmen in Japan prägen und beeinflussen, und liefern Beispiele für: (i) die Erschließung versteckter Werte von Immobilien (Fuji Soft), (ii) die Erschließung versteckter Werte von börsennotierten Tochtergesellschaften oder verbundenen Unternehmen (Sun Electronics), (iii) die Bewältigung von Due-Diligence- und Anmeldehürden bei unaufgeforderten Annäherungsversuchen (Tohokushinsha/3D) und (iv) Private-Equity-Sponsoring als Mittel zur Abwehr von Aktivisten (Trancom).

Fälle von Aktionärsaktivismus sind in Japan keine Ausnahme mehr, sondern werden zunehmend zur Norm, wobei sich vielfältige Muster abzeichnen. Japanische Vorstände lernen, sich in diesem Umfeld mit neuen Instrumenten zurechtzufinden, von Partnerschaften mit „weißen Rittern” bis hin zur Einführung von Maßnahmen gegen Übernahmen.

(Die Redaktion)

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Veröffentlicht

21 Mai 2026

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