Widerrufs-/Rücktrittsrechte am Kapitalmarkt: Sinnvolle Schutzinstrumente oder überflüssige Durchbrechung der Eigenverantwortung?

Autor/innen

Harald Baum

Zusammenfassung

I. Beschränkungen von Vertragsfreiheit und Eigenverantwortung | II. Der deutsche „Widerrufsjoker“ im Recht der Immobiliendarlehen | III. Der „Rücktrittsjoker“ im österreichischen Prospektrecht | 1. Gesetzliche Verankerungen des Rücktritts. bzw. Widerrufsrechts | 2. Gründe für die Missbrauchsanfälligkeit des prospektrechtlichen Rücktrittsrechts | IV. Kritik | 1. Gefahr der faktischen Etablierung eines allgemeinen Reuerechts | 2. Sozialisierung von Verlusten | 3. Wertungswiderspruch | V. Rechtspolitische Folgerungen | 1. Das Rücktrittsrecht als Teil des Informationsmodells | 2. Ziel und Zweck des Rücktrittsrechts | 3. Rückbesinnung und Kurskorrektur | VI. Möglichkeiten zur Eingrenzung des Rücktritts- bzw. Widerrufsrechts | 1. Lösungen außerhalb des Prospektrechts | a) Absolute Erlöschensregeln | b) Ausschluss für Waren und Dienstleistungen, deren Preis Schwankungen unterliegt | c) Ausgleich von Preisschwankungen | d) Zwischenergebnis | 2. Keine Geltung für das prospektrechtliche Rücktritts-/Widerrufsrecht | 3. Anbindung des Widerrufs an die Veröffentlichung eines Nachtrags | a) Die Rechtslage in Deutschland | b) Die Rechtslage in Österreich | 4. Rücktritt bei ursprünglicher Unrichtigkeit des Prospekts? | VII. Resumee | VIII. Anhang

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Veröffentlicht

1 März 2019

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