Privatautonomie – ohne irrationale Schwärmerei : Zugleich eine Stellungnahme zu Röthel, „Privatautonomie im Spiegel der Privatrechtsentwicklung: ein mystifizierendes Leuchtfeuer“
Zusammenfassung
I. Privatautonomie als „mystifizierendes Leuchtfeuer“? | II. Privatautonomie als Prinzip | 1. Die Unterscheidung von Regeln und Prinzipien | 2. Das „Konfliktverhalten“ von Prinzipien | 3. Prinzipien und Optimierungsgebote | 4. Die Bedeutung einzelner Prinzipien für die Dogmatik | III. Das Prinzip der Privatautonomie | 1. Begriffsbestimmung | 2. Angewiesenheit auf rechtliche Ausgestaltung | 3. Privatautonomie als Konstituens des Privatrechts | 4. Antinomien der Privatautonomie zwischen formaler und materieller Freiheit | 5. Prinzipiell schiere Freiheit und empirisch ausgeglichene Freiheit | IV. Zur Berufung auf die Privatautonomie in der Rechtspolitik | 1. Zum „richtigen“ Gebrauch | 2. Die Bedeutung einer Berufung auf „die Privatautonomie“ | 3. Zur Relativierung durch historische und ausländische Beispiele | 4. Die spezifische Stärke des Prinzipienarguments | 5. Zur „Widerlegung“ von rechtspolitischen Argumenten durch den Gesetzgeber | V. Bewertung einzelner Entwicklungen | 1. Verbraucherschutz | a) Entwicklung des Verbraucherschutzes in Deutschland | b) Dogmatische Integration | c) Rechtspolitische und rechtsdogmatische Bedeutung der Kritik vom Standpunkt der Privatautonomie | d) Andauernde rechtspolitische Diskussion | 2. Diskriminierungsverbote | a) Entwicklung der Diskriminierungsverbote in Europa | b) Dogmatische Integration | c) Rechtspolitische und rechtsdogmatische Bedeutung der Kritik vom Standpunkt der Privatautonomie | d) Andauernde rechtspolitische Diskussion | 3. Gegengewicht in der Entwicklung des allgemeinen Privatrechts? | VI. Privatautonomie ohne irrationale Schwärmerei
