Wirtschaftsordnung und Rechtsentwicklung in der japanischen Modernisierung

Autor/innen

Yoshiaki Kurumisawa

Zusammenfassung

I. Wirtschaftsordnung und Recht der Meiji-Zeit (1868-1911) | 1. Einführung des Privateigentums an Grundstücken zu Beginn der Meiji-Zeit | 2. Entstehung des Grundbesitztums durch die sog. „ursprüngliche Akkumulation“ | 3. Kapitalismus von oben – die strukturelle Verbindung von Kapitalismus und Grundbesitzertum | II. Die Rezeption des Rechts europäischer Länder | 1. Politischer Hintergrund der Rezeption des Rechts | 2. Diskrepanz zwischen Konzeption und Realien: Rechtliche Vorstellungen ohne entsprechende soziale Beziehungen | 3. Selektive Rezeption | 4. Eigentümlichkeit des japanischen Rechts und der Rechtswissenschaft | III. Die Wirtschaftsordnung der Taishô-Zeit (1912-1925) | 1. Verselbständigung des japanischen Kapitalismus nach dem Ersten Weltkrieg | 2. Klassenkonflikt in den Städten und ländlichen Gebieten | 3. Das Zivilgesetz als Schutzmantel feudalistischer Verhältnisse | 4. Streben nach einer Reform des Grundbesitztums von oben | IV. Begründung einer freien Rechtswissenschaft und Rechtssoziologie im Japan der Taishô-Zeit | 1. Erkenntnis der Diskrepanz zwischen staatlichem und gelebtem Recht | 2. Vorschlag einer neuen Richtung der Rechtswissenschaft – Sozialisierung des Rechts durch Normsetzung von unten | V. Hat Japan eine „eigentümliche“ Rechtskultur? | VI. Unternehmensgesellschaft und Recht in der Shôwa-Zeit (bis 1989) | Schlusswort

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Veröffentlicht

1 August 2012